Ein Tag im Leben eines Webdesigners: Herausforderungen und Erfolge

Einleitung
Webdesign ist ein spannender, kreativer und oft herausfordernder Beruf. Vom Brainstorming beeindruckender Website-Layouts bis hin zum Umgang mit kurzfristigen Kundenänderungen – Webdesigner erleben eine Mischung aus Höhen und Tiefen im Laufe ihres Tages. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf einen typischen Arbeitstag eines Webdesigners und beleuchten sowohl die Herausforderungen als auch die lohnenden Momente, die den Beruf so erfüllend machen.
Morgen: Der kreative Start
E-Mails und Projekt-Updates prüfen
Der Tag beginnt meist mit einer starken Tasse Kaffee und einem tiefen Eintauchen in E-Mails, Projektmanagement-Tools und Kundenanfragen. Zu den Aufgaben gehören:
Überprüfung des Kundenfeedbacks vom Vortag.
Kontrolle von Projektfristen und Priorisierung von Aufgaben.
Bearbeitung dringender Design-Überarbeitungen.
Brainstorming & Wireframing
Bevor es an die Design-Software geht, skizzieren viele Designer Wireframes oder planen Layouts. Tools wie Affinity Designer oder Adobe XD helfen dabei:
Benutzerfreundliche Layouts zu strukturieren.
Die Inhalts-Hierarchie zu organisieren.
Mit verschiedenen Design-Inspirationen zu experimentieren.
(Persönlich nutze ich kein Figma; Affinity und Adobe bieten mehr als genug Tools für Wireframing, falls nötig. Ob Wireframes erforderlich sind, hängt vom Projekt ab – bei kleineren Projekten arbeite ich oft direkt mit Mock-ups, nachdem ich meine Recherche abgeschlossen habe.)
Mittag: Die Produktionsphase
Designarbeit in vollem Gange
Dies ist die konzentrierteste Phase des Tages, in der Designer in die Erstellung von visuellen Elementen eintauchen. Zu den Aufgaben gehören:
Auswahl von Typografie, Farbschemata und Bildmaterial.
Verfeinerung von UI/UX-Details für eine nahtlose Navigation.
Umsetzung von responsiven Design-Techniken.
Umgang mit Kundenrevisionen
Kundenfeedback kann sowohl konstruktiv als auch herausfordernd sein. Zu den häufigsten Problemen gehören:
Vage Rückmeldungen wie „Lass es mehr hervorstechen.“
Unerwartete Änderungen in letzter Minute, die den Arbeitsablauf stören.
Der Balanceakt zwischen Kundenwünschen und bewährten Designpraktiken.
Insgesamt habe ich sehr positive Erfahrungen mit Kunden gemacht. Mit der Zeit entwickelt man ein Gespür dafür, ihre Bedürfnisse ohne großen Aufwand zu verstehen! 🙂
Nachmittag: Testen & Feinschliff
Optimierung für Performance
Ein großartiges Design ist nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern muss auch eine gute Leistung erbringen. Wichtige Aufgaben sind:
Optimierung von Bildern und Assets für schnellere Ladezeiten.
Sicherstellung der mobilen und Tablet-Responsivität.
Prüfung der Benutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit.
Zusammenarbeit mit Entwicklern
Für Designer, die in Teams arbeiten, ist die Kommunikation mit Entwicklern entscheidend. Dies kann Folgendes umfassen:
Übergabe von Designs mit Spezifikationen zur Umsetzung.
Überprüfung von Frontend-Umsetzungen und Feedback geben.
Fehlerbehebung bei Problemen wie fehlerhaften Layouts oder inkonsistenter Typografie.
Abend: Tagesabschluss & Reflexion
Letzte Überprüfung & Dokumentation
Bevor der Arbeitstag endet, erledigen Designer oft:
Überprüfung ausstehender Aufgaben für den nächsten Tag.
Dokumentation von Änderungen und Projektfortschritt.
Speicherung von Backups zur Vermeidung von Datenverlust.
Die Erfolge, die es wert sind
Trotz aller Herausforderungen machen die kleinen Erfolge den Beruf des Webdesigners lohnenswert, darunter:
Der Moment, wenn ein Projekt erfolgreich live geht.
Positives Kundenfeedback erhalten.
Eine komplexe Design-Herausforderung mit einer kreativen Lösung meistern.
Fazit
Der Tag eines Webdesigners ist voller Herausforderungen und Erfolge. Vom morgendlichen Planen bis zu den späten Feinschliffen bringt jedes Projekt neue Lernmöglichkeiten mit sich. Die Fähigkeit, Kreativität mit technischen Fähigkeiten und Problemlösung zu verbinden, macht Webdesign zu einem äußerst erfüllenden Beruf.
Falls Sie an Tipps für Affinity Designer interessiert sind, schauen Sie sich unseren Beitrag an:
Vor Kurzem habe ich angefangen, mit der Affinity Suite zu arbeiten, und plane, noch einige weitere Beiträge zu erstellen, um die Unterschiede zwischen Affinity und Photoshop zu beleuchten – und warum ich derzeit so begeistert von Affinity bin. Hoffentlich wird bald eine eigene Affinity-Kategorie folgen!
Beste Grüße,
Risto.K